Netzwerk

Die ESTHER-Allianz für globale Gesundheitspartnerschaften

Das ESTHER-Netzwerk wurde 2002 von einer öffentlichen französischen Agentur mit Schwerpunkt HIV und AIDS ins Leben gerufen. Die Gruppe, "Ensemble pour une solidarité thérapeutique hospitalière en réseau" (Netzwerk für therapeutische Solidarität in Krankenhäusern), wurde später unter dem Namen ESTHER-Allianz für globale Gesundheitspartnerschaften oder ESTHER-Allianz bekannt.

Die ESTHER-Allianz bringt Regierungen und verbündete Organisationen zusammen. Die Mitglieder engagieren sich in institutionellen Gesundheitspartnerschaften, um die Kapazitäten von Gesundheitspersonal und -institutionen zu stärken, um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu gewährleisten und so zum Erreichen einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung (Universal Health Coverage - UHC) beizutragen. Die Partnerschaften generieren Wissen, tauschen bewährte Praktiken aus, arbeiten zusammen und fördern Veränderungen und Innovationen. ESTHER Switzerland ist Unterzeichner der Brocher-Erklärung, einer Erklärung mit ethischen Grundsätzen für die Politik bei kurzfristigen globalen Gesundheitseinsätzen.

Die Mitglieder des Netzwerks haben ihre eigenen Websites und organisieren ihre eigenen Partnerschaften, teilen sich aber eine durchsuchbare Datenbank und das Evaluierungsinstrument EFFECt.

Sehen Sie sich hier ein Video über die Initiative an:

Die Schweiz ist Teil der ESTHER-Allianz

Die Schweiz ist 2011 der ESTHER-Allianz beigetreten. Das ESTHER-Sekretariat wurde zunächst in den Genfer Universitätsspitälern und 2015 in der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) angesiedelt, bis es Anfang 2016 an das Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern verlegt wurde. Die DEZA leistet sowohl auf schweizerischer als auch auf europäischer Ebene technische und finanzielle Unterstützung. Die Schweiz ist im Vorstand der ESTHER-Allianz durch die DEZA und die Programmleiterin vertreten. Die Schweiz beteiligt sich aktiv an der Umsetzung des strategischen Rahmens.

Gegenwärtige Mitglieder

Spanien seit April 2002
Deutschland seit März 2004
Schweiz seit November 2011
Irland seit Februar 2012
Vereinigtes Königreich (THET) seit Oktober 2012 mit Beobachterstatus
Ein LMIC-Vertreter trat 2014 in den Vorstand der Esther Alliance ein